Geschichte des Duftes

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    In der Antike haben Parfums, wie wir sie heute kennen, noch nicht existiert. Hölzer, Harze, Blüten und Salben dienten als Opfergaben an die Götter, dienten zur Salbung der Toten und wurden ein Ausdruck von Schönheit und Göttlichkeit gesehen.
    Kleopatra war sich der aphrodisierenden Wirkung mancher Düfte bewusst und so ließ sie die Segel ihres Schiffes beim Treffen mit Marc Anton beduften. Kleopatra selbst schrieb ein Werk über Parfum und Kosmetik.
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    Im Mittelalter wurden durch die Kreuzzüge und die Seefahrer viele neue Rohstoffe und Parfumtechniken aus dem Orient mitgebracht. Der Handel mit Gewürzen aus Fernost stieg stetig und somit gab es immer mehr Düfte. Man glaubte, dass ein guter Duft desinfiziert und vor Krankheit schützt. Adelige trugen Parfumkugeln mit sich, die mit Ambra, Moschus oder anderen aromatischen Harzen gefüllt waren.
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    Die neue Weltanschauung in der Renaissance versetzte Europa in Aufbruchstimmung. Die Kunst, Kultur und Wissenschaften blühten neu auf. Entdecker wie Columbus, Magellan oder Vasco da Gama brachten neue, aromatische Rohstoffe wie Kakao, Vanille, Tabak oder Gewürznelken nach Europa. Es war das Zeitalter der Schönheitsideale und Düfte durften dabei nicht fehlen. Parfumhersteller aus Italien und Spanien ließen sich in Paris nieder, besonders en vogue waren modische Spielereien wie Dufthandschuhe.

    Zu Zeiten Ludwigs XIV. wurde das Parfum ein Teil des täglichen Lebens um den Gestank, der auf den Straßen herrschte, zu überdecken. So waren die Parfums meist schwer und pudrig. Grasse (FRA) und Montpellier (FRA) wurden zu den Parfum-Hauptstädten.
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    Im Zeitalter der Aufklärung wurde den Frauen Mode und Hygiene immer wichtiger. Es wurden nun immer feinere und leichtere Düfte kreiert, mit denen die ersten großen Pariser Marken reich wurden.
    In den Parfum-Hauptstädten lebte man nun im Wohlstand und es wurden immer bessere Verfahren entwickelt um neue Düfte zu gewinnen.
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    Zur Zeit der französischen Revolution kannte man mit den Parfumeuren des Adels keine Gnade, sie wurden erst durch Napoleons Gemahlin Josephine rehabilitiert, die Parfum als kostbares Gut wieder in Mode brachte. Von Napoleon ist überliefert, dass er Eau de Cologne schätzte.
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    Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte auch das gehobene Bürgertum seine Vorliebe für Luxusgüter. Die Parfumherstellung wurde immer mehr zur Kunst. Chemie und neu entdeckte Stoffe wie Heliotropin, Vanillin, Kumarin und Aldehyde führten zu einer Revolution der Duftstoffe. Die Geburtsstunde der modernen Parfumherstellung war gekommen.
    Synthetische Duftöle werden immer wichtiger in der Parfumherstellung.
    1921 wurde das wohl bekannteste Parfum entwickelt, das Chanel No. 5. Es ist das erste synthetische Parfum.

    Aufgrund der hohen Kosten von ätherischen Ölen, aus Tierschutzgründen (Bibergeil, Ambra, Moschus,...) und aufgrund der allergischen Reaktionen auf ätherische Öle werden heute fast ausschließlich synthetische Öle verwendet.
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    Heutzutage gibt es so viele Parfums, dass weniger der Duft über Erfolg oder Misserfolg entscheidet sondern mehr das Marketing und die Werbung.

    Von den Neukreationen können sich nur rund 3% fest am Markt durchsetzen, dies ist vielleicht ein Indiz dafür, dass ein Parfum, welches den Charakter eines Menschen unterstreichen soll, nicht für die Massenproduktion geeignet ist.
    Ihr individuelles Parfum herzustellen, wird Ihnen nun durch die Parfumbox von Top Secret Duft ermöglicht. Wir wünschen Ihnen viel Spaß in der Welt der Parfumeure.

Parfums und Riechstoffe sind seit jeher stark verwoben mit der Geschichte der Menschheit. Sie dienten als Tauschobjekt, zum Schutz vor Krankheiten, zur Verehrung von Göttern oder einfach zur Verführung. Sie geben uns Auskunft über die Epochen der Menschheit und den dazugehörigen Sitten, ihre Medizin, ihren Glauben und ihrer Wirtschaft.

Die Bezeichnung „Parfum“ leitet sich aus dem Lateinischen „Per Fumum“ ab und bedeutet „durch den Rauch“, da lange Zeit die Duftstoffe nur durch Feuer gelöst werden konnten.

„Der Duft muss die besten Augenblicke des Lebens wieder wachrufen." - Karl Lagerfeld