Wissenswertes

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    Die Destillation ist eine oft angewandte Methode zur Gewinnung von ätherischen Ölen. Man erhitzt ein Gemisch aus Wasser und Pflanzen. Die ätherischen Öle treten aus den Geruchspflanzen und werden vom Wasserdampf in die Säule der Destillation mitgerissen. Dadurch erkaltet sie und wird in einem Essenzbehälter gesammelt. Durch einen Abguss trennt sich das Wasser von dem Öl, das nun „Essenz“ genannt wird.
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    Nur die Schale der Zitrus-Früchte ist reich genug an Ölen, um aus ihr natürliche Essenzen zu gewinnen. Die Schale wird von der Frucht getrennt, mit kleinen Löchern durchstochen, und anschließend mechanisch gepresst. Das gewonnene Extrakt wird abgegossen und auf feuchtem Papier gefiltert, um die wasserhaltigen Teile von den eigentlichen Ölen zu trennen. Diese Kaltverarbeitung eignet sich besonders gut für Orangen, Zitronen und andere Zitrusfrüchten, da durch Hitze der Duft verloren gehen würde.
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    Bei der Extraktion werden Blüten in ein Bad mit Lösungsmitteln gefüllt, nach und nach sättigt sich das Gemisch mit dem Öl aus den Blüten. Dieses Gemisch kann nun destilliert werden. Dieses Verfahren wurde für hitzeempfindliche Öle entwickelt.

    Extraktion durch Lösungsmittel
    Bei dem Kontakt mit Pflanzen saugt das Lösemittel die Duftstoffe auf. Durch Verdunstung werden die Lösungsmittel nun eliminiert. So gewinnt man einen wachsartigen Stoff, die sogenannte ‚essence concrete'. Mit Alkohol vermischt, wird die essence concrete auf ihre pflanzlichen Komponenten und Wachse reduziert. Der Alkohol wird abermals durch Verdunstung eliminiert, übrig bleibt ein reiner Stoff.
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    Sie ist seit dem Bestsellerbuch „Das Parfum“ einer der bekanntesten und ältesten Methoden, die heute jedoch fast vollständig eingestellt wurde. Hierzu werden Platten mit Fett bestrichen und die Blüten darauf verteilt. Das Fett entzieht den Blüten das Öl. Um ein gesättigtes Fett zu erhalten, werden die Blüten immer wieder erneuert. Das gesättigte Fett nennt man nun Pomade. Je nachdem wie oft die Blüten ausgewechselt wurden (z.B. 42mal gewechselt), nennt man sie ‚Pomade Nr.42’. Danach wird das Öl ausgewaschen und man erhält das reine Blütenöl, das sogenannte ‚Essence absolue d’enfleurage’
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    Bei der Enfleurage à chaud, auch Mazeration genannt, werden das Fett und die Blüten zusammen verrührt und später auf etwa 60 °C erhitzt. Nach jedem Erhitzungsvorgang werden die Blüten ausgetauscht. Wie auch bei der Gewinnung mit kaltem Fett wird auch hier das Öl durch Alkohol vom Fett getrennt. Dieses Verfahren ist um ein vielfaches schneller als die Enfleurage á froid.
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    Aufgrund des stetig wachsenden Bedarfs an Duftstoffen, aus Tierschutzgründen (Amber, Bibergeil, Moschus,..) und auch aufgrund von Allergien werden heutzutage viele Duftstoffe im Labor „nachgebaut“. Das Ergebnis ist ein naturidentischer Duftstoff. Mithilfe von Gaschromatographen und der Massenspektroskopie ist es möglich, die Atomstrukturen bis ins Kleinste zu analysieren und zu kopieren. Erst diese Methoden, gaben Parfumeuren eine so große Vielfalt an Düften und Duftkombinationen. Ohne synthetische Duftstoffe wäre heutzutage die Vielfalt sehr eingeschränkt und das Parfum wäre nicht mehr zu bezahlen. Für 1 kg Moschus werden Preise über € 50.000 Euro erzielt.

Verschiedene Gewinnungstechniken geben dem Parfumhersteller eine Vielzahl von Rohstoffen, von denen Kompositionen erstellt werden können. Von den Techniken der Destillation bis zur heutigen Molekülsynthese ist jede Methode für einen anderen Rohstoff ideal um die jeweilige Essenz zu gewinnen.

Wir von Top Secret Duft verwenden fast ausschließlich synthetische Öle, damit Sie auch nach Jahren Ihren Duft in der gleichen Qualität genießen können.